Bären und Physiker - Bern

August 16, 2016

Nachdem wir Davos verlassen hatten, ging unsere Reise weiter nach Bern, die Hauptstadt der Schweiz. Da wir schließlich einen Roadtrip unternahmen und nicht nur von einem zum nächsten Punkt fahren wollten, machten wir auf dem Weg in Zürich halt, um uns auch diese Stadt anzusehen.

Zürich begeistert mit dem See und den langen Ausläufen die sich mitten durch die Altstadt ziehen. An ihnen entlang zu schlendern und das warme Wetter zu genießen, war alles was wir in diesem Moment brauchten.


Die Altstadt in Zürich ist wahnsinnig sehenswert. Allein die geschmückten Häuserfassaden begeistern mit ihrem Anblick. Leider konnten wir Zürich nicht ausreichend nutzen, da wir schließlich nur auf der Durchreise waren. So ging es schon bald wieder los Richtung Bern. 


In Bern gab es schon wieder eine Premiere: Wir hatten das erste Mal eine Unterkunft über Couchsurfing (www.couchsurfing.de). Aufgeregt und neugierig zugleich kamen wir in einem ruhigen Stadtteil von Bern an. Wir wussten zuvor nicht, wo die Wohnung liegen wird und wie die Wohnverhältnisse sein werden. So waren wir positiv überrascht, als die Wohnung nahe dem Stadtzentrum, und dennoch in einer ruhigen Nachbarschaft gelegen war. Es war sauber und ordentlich und unser Gastgeber empfing uns herzlich. Abends kochte er für uns typisch schweizerisch und wir lernten uns bei netten Gesprächen näher kennen. Für das Schweizer Essen bedankten wir uns schließlich am nächsten Tag mit unserem selbstgekochten Abendessen. 
Ich bin froh, dass die erste Erfahrung von Couchsurfing so positiv verlaufen war und freue mich schon darauf, bald mal wieder "über andere Couchen zu surfen" ;) 


Für Bern selbst hatten wir uns nun also einen ganzen Tag Zeit genommen. Das Wetter enttäuschte uns leider und so war es frisch und bewölkt, abends sogar regnerisch. Davon ließen wir uns die Laune jedoch nicht vermiesen und starteten unseren fünften Urlaubstag voller Tatendrang Richtung Innenstadt. Zunächst wollten wir die Stadt bei einem kleinen Spaziergang kennen lernen.

Auch Bern hat eine Altstadt, die sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.
Fact to know: Schlendert man die Straßen der Altstadt entlang, entdeckt man immer wieder kleine Türen im Boden, die in Keller führen. Teilweise befinden sich in diesen Kellern Bars, die bei den Bernern sehr beliebt sind.



Von der Terrasse des Bundeshauses kann man einen umfassenden Blick über einen Teil Berns erhaschen und bei rechtzeitiger Anmeldung (wir waren leider zu spät dran...) kann man an einer kostenlosen Führung im Bundeshaus teilnehmen.



Unser Weg führte uns weiter am Münster vorbei und schließlich zum Bärengraben. Dort leben derzeit 3 große Braunbären, die ein Geschenk Putins an die Stadt Bern waren. Man kann dort - ebenfalls kostenlos - die Bären in ihrem großzügigen, der Natur nachempfundenen, Gehege beobachten.

Bär müde.. Bär schlafen.
Auf dem Rückweg verharrten wir noch kurz an der Zytglogge, einem großen Uhrenturm, und besuchten anschließend das Einstein-Haus. In diesem Apartment entwickelte Albert Einstein wichtige Teile seiner Relativitätstheorie. Die originalgetreue Einrichtung versetzt einen in die Zeit des frühen 20. Jahrhunderts zurück. Mit einer chronologischen Ausstellung zu Einstein's Leben und einem Film wird der Besuch abgerundet.

Bern ist als Hauptstadt der Schweiz in jedem Fall einen Besuch wert. Da sie neben Zürich und Genf zu den Städten mit den höchsten Lebenshaltungskosten zählt, sollte man für Verpflegung, Übernachtung und eventuelle Museumseintritte allerdings etwas mehr Geld einplanen - oder einen netten Host über Couchsurfing suchen ;) 

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