Reggae, Rastazöpfe und Krokodile – Willkommen auf Jamaica

April 05, 2017


Na endlich! Es war soweit. Wir konnten dem Winter in Deutschland endlich entfliehen und machten uns auf Richtung Süden. 11,5 Stunden lagen zwischen uns und der Karibik. 11,5 Stunden in denen ich jegliche Schlafposition ausprobierte und doch keine gemütlich fand, mir nur zu oft anderes Essen wünschte und mit den Nudeln dann doch ganz zufrieden war und schließlich aus dem kleinen Flugzeugfenster sah, und zum ersten mal das türkisfarbene karibische Meer sah. Der Moment, in dem klar war: Endlich Urlaub!


Raus aus der Konservenbüchse. Warme Luft auf der Haut spüren. Sonne im Gesicht. Einatmen... 
Hallo Jamaica! 

Es mag wie ein Klischee klingen: Jamaicaner hören Reggae, tragen Rastazöpfe mit lustigen bunten gehäkelten Mützen und ziehen sich gemütlich einen Joint durch. Überraschenderweise stellten wir bei unserer Ankunft in Montego Bay allerdings fest, dass dieses Klischee wohl tatsächlich auf einige der Inselbewohner zutrifft. In unserem Touri-Bus, der uns Richtung Hafen bringen sollte, liefen natürlich entspannende Reggae-Töne und unser Busfahrer (mit bunter Häkelmütze!) begrüßte uns mit einem breiten, nicht mehr ganz so weißen Lächeln. Okay – alles nur Show für Touristen, dachten wir. Während der Fahrt durch die rund 100.000-Einwohner-Stadt Mo-Bay, wie sie von ihren Einwohner genannt wird, wurden wir allerdings eines besseren belehrt: Überall liefen fröhlich wirkende Jamaicaner mit Rastalocken und ihren bunten Häkelmützchen herum. Da kam wirklich sofort Urlaubsfeeling auf.


Doch was hat Jamaica außer weißen Sandstränden, Palmen und traumhaften Sonnenuntergängen sonst zu bieten?
Nun, wir entschieden uns, etwas weiter zu fahren nach Falmouth und uns das Jamaica Swamp Safari Village anzuschauen. Dort gibt es neben tropischen Vögeln und Schlangen vor allem eine Menge Krokodile. Die Tiere sind alle zum Anfassen nah – und ja, wirklich zum Anfassen. 



Dass das Village schon als Kulisse für einen James Bond-Film diente, erfuhren wir erst vor Ort, waren deshalb aber nicht minder beeindruckt. Die "Ranger" waren alle sehr freundlich und hatten ein paar interessante Informationen parat. Genauso freundlich wie sie zu uns waren, lehnten wir dann übrigens ab ein paar Krokodil-Zähne als Andenken zu kaufen.. ;) 


Als Fazit lässt sich sagen, dass Jamaicas freie Natur mit Sicherheit noch um einiges schöner ist, als dieser „Mini-Zoo“, für Familien mit kleinen Kindern scheint dieser Ausflug allerdings eine gute Alternative zu Strandtagen oder Dschungelwanderungen zu sein, wir waren jedoch froh, auf unserer restlichen Reise auch viele freilebende Tiere gesehen zu haben. 
Mehr davon lest ihr bald hier, auf On y va now!



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